Der 1. Mai 2015 steht für uns im Zeichen davon, dass der Kapitalismus sich durch alle Bereiche des Lebens zieht, dabei eine Spur der Verwüstung hinterlässt und das auf Kosten von uns.
Denn Kapitalismus bedeutet Armut trotz Arbeit, Erwerbslosigkeit, schlechte oder gar keine Wohnungen, selektiver Zugang zu Bildung, Konkurrenzdruck, Gesundheitszerstörung, Umweltverschmutzung, Diskriminierung, Brutalität, Rassismus und Krieg.
Und das sind nur einige Ausdrücke der herrschenden Verhältnisse, die den Profit über die Bedürfnisse der Menschen setzen.
Es gibt also mehr als genügend Gründe, um auf die Straße zu gehen und gegen diese Verhältnisse Widerstand zu organisieren. Denn soziale und politische Veränderungen können nur durch einen gemeinsamen Kampf für unsere gemeinsamen Interessen herbei geführt werden.
Und um die Perspektive einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung praktisch oder die Möglichkeit dieser Perspektive sichtbar werden zu lassen gehen wir, so wie Menschen überall auf der Welt, am 1. Mai und darüber hinaus auf die Straße, um gegen die herrschenden Verhältnisse und für eine klassenlose Gesellschaft zu kämpfen in der die Bedürfnisse der Menschen entscheidend sind und nicht der Profit.
Solange es diese Verhältnisse gibt, wird es Widerstand dagegen geben!
Denn: Wir haben nichts zu verlieren, nur eine Welt zu gewinnen!
Mit unserer Kundgebung zum Thema Mieten, unserer Veranstaltung zur Bedeutung des 1. Mai heute und der Beteiligung an der Revolutionären 1. Mai Demo möchten wir dabei konkret, als auch allgemein aufzeigen wie diese Verhältnisse aussehen und was wir dagegen tun können.

Bringt euch also ein und beteiligt euch an den Aktivitäten zum 1. Mai!