Antifaschistische Mobikundgebung zum 1. Mai

Am Freitag fand auf dem Stuttgarter Marktplatz eine antifaschistische Kundgebung statt. Mit Reden, Transparenten und einem Infotisch wurde über den aktuellen Rechtsruck in der BRD informiert. Rechte Aktivisten, die eine Ecke weiter Flyer verteilten, mussten sich vom Acker machen. Die Kundgebung fand im Kontext der 1. Mai Mobilisierung statt.

Als Ort für die Mobiaktion wurde der Stuttgarter Marktplatz gewählt. Im angrenzenden Rathaus tagt der Gemeinderat. Hier ist seit 2014 die rechte „Alternative für Deutschland“ vertreten, ebenso wie im wenige hundert Meter entfernten Landtag. In Redebeiträgen wurde auf die Rolle der rechtspopulistischen Partei und die Proteste gegen deren Bundesparteitag am Wochenende in Köln hingewiesen.

Wenige Meter entfernt von der antifaschistischen Kundgebung, an der Ecke Kirchstraße/Stiftstraße verteilten Aktivisten der Partei „Deutsche Mitte“ Flyer. Die rassistische Kleinstpartei fordert in ihrem Programm unter anderem „niedrige Obergrenzen“ und eine „Unterbindung der Masseneinwanderung an den Aussengrenzen“. AntifaschistInnen störten die Verteilaktion, so dass die Rechten ihren Stand einpacken mussten.

Nicht nur in den ausliegenden Publikationen und den Wortbeiträgen wurde der Zusammenhang zwischen dem Rechtsruck und dem Klassenkampf von oben hergestellt: Online wurde zusätzlich ein antifaschistisches Mobivideo veröffentlicht. Die kapitalistischen Verhältnisse basieren auf Ungleichheit und bringen immer wieder Spaltungsmechanismen, wie Rassismus und Nationalismus, hervor.

Im Rahmen der Mobilisierung zum 1. Mai werden die verschiedenen Teilbereiche revolutionärer Politik zusammengeführt. Neben der antifaschistischen Kundgebung fand in der laufenden Woche bereits eine Mobilisierungsaktion an Stuttgarter Kliniken statt.

 


 

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