Bericht

Am Morgen des 1. Mai beteiligten sich etwa 250 Menschen am Antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo in Stuttgart. Dieser wurde begleitet von lautstarken Parolen und einer Transpi- und Pyro-Aktion am Rande der Demo.

Die elfte Revolutionäre 1. Mai Demonstration, kam dieses Jahr zum ersten Mal in den Bereich der 1000-TeilnehmerInnen-Marke!
Geprägt durch viele Schilder, Fahnen, Parolen und Redebeiträgen bewegte sich der Demozug durch die Innenstadt in Richtung Heslach. Durch ein buntes und entschlossenes Auftreten gelang es, verschiedene Kämpfe inhaltlich und auf der Straße zusammenzuführen und eine systemüberwindende Perspektive zu vermitteln.

Im Anschluss an die Revolutionäre 1. Mai Demo beteiligten sich noch mehrere hundert Menschen an einem Internationalistischen Haus- und Straßenfest im Linken Zentrum Lilo Herrmann.

Aufruf

Seit über 100 Jahren wird der 1. Mai von Millionen Menschen rund um den Globus als Kampf- und Feiertag der ArbeiterInnenklasse begangen. Auch in Stuttgart gibt es seit 10 Jahren wieder kontinuierlich antikapitalistische Aktionen und Veranstaltungen rund um diesen, unseren Tag. So auch dieses Jahr. Im Anschluss an die Demonstration des DGBs, auf der wir klassenkämpferische Akzente setzen wollen, wird es eine Revolutionäre 1. Mai-Demo geben. An diesem Tag werden wir die vielen Kämpfe, die wir täglich gegen Nazis, Lohnarbeit, imperialistische Kriege, Repression, Unterdrückung und viele andere Zumutungen des kapitalistischen Alltags führen müssen, zusammenbringen. Gemeinsam und lautstark werden wir für eine befreite Gesellschaft, frei von kapitalistischen Zwängen, für eine revolutionäre Perspektive demonstrieren. Der 1. Mai ist unser Tag, den wir uns nicht nehmen lassen und an dem wir unsere Inhalte offensiv auf die Straße tragen und vermitteln können. Im Anschluss an die Revolutionäre 1. Mai-Demo findet im und vor dem Linken Zentrum Lilo Herrmann ein Fest mit Speisen und Getränken, Infoständen sowie einem Kulturprogramm statt.

Nichts bleibt wie es ist…
Gegen Krieg und Kapital:
Für Solidarität und Klassenkampf!