Bericht: Der Revolutionäre 1. Mai – Für die Umwälzung der Verhältnisse!

700 – 900 Menschen nahmen trotz schlechten Wetters an der Revolutionären 1. Mai Demonstration teil. Wie in jedem Jahr gab es zu Beginn kleinere Auseinandersetzungen mit der Polizei auf Grund der Länge von Seitentransparenten. Nach einer kurzen Unterbrechung und einer Rangelei, bei der einige AktivistInnen durch Pfefferspray verletzt wurden, konnte die Demonstration aber weiterlaufen – mit langen Transparenten. Auf der Route wurden Bengalos gezündet und eine Commerzbank wurde symbolisch mit Pyrotechnik, Kreppbändern und Farbbeuteln angegriffen. Read more

[Stuttgart] Transparentaktionen zum 1. Mai

Im Vorfeld des 1. Mai 2017 wurden an 5 verschiedenen Orten Transparente zu Rechtspopulismus, Frauenkampf, Stadtteilpolitik, Rojava und Klassenkampf aufgehängt. Die 5 Thematiken sind stellvertretend für die vielen Kämpfe, die wir unter den herrschenden Verhältnissen zu führen haben. Sie sind Aufhänger von Kämpfen, die ein Teil des Klassenkampfs sind und als solche geführt werden müssen. Denn nur als Bestandteil einer Perspektive jenseits der herrschenden Verhältnisse können die einzelnen Kämpfe letztlich erfolgreich sein. Read more

Kulturkundgebung als Auftakt des 1. Mai-Wochenendes

Im Stuttgarter Süden wurde das Wochenende zum 1. Mai hin gestartet: Politische Debatte und Aktion, linke Kultur und Treffen der StadtteilbewohnerInnen. Auf dem Erwin-Schöttle-Platz im Stadtteil Heslach fand eine „Kulturkundgebung“ statt. Flankiert wurde diese von Aktionen in den angrenzenden Vierteln.

Die Kulturkundgebung begann um 16 Uhr. Im Redebeitrag der Initiative Klassenkampf wurde die Gentrifizierung und die damit einhergehende Verdrängung in den zentralen Stuttgarter Stadtteilen thematisiert. Auch in den südlichen Quartieren sind Aufwertungsprozesse ein präsentes Thema. Durch die Aufwertung der Böblinger Straße wird das Viertel für sozial besser gestellte MieterInnen interessant.

Ein Flashmob zu den Kämpfen in der Pflege wurde bereits auf der Kundgebung angezettelt. TeilnehmerInnen zogen in OP-Kleidung durch den Stadtteil. Auf dem Maifest auf dem Marienplatz wurden hunderte Flyer verteilt. Die Aktion knüpfte inhaltlich an eine Mobilisierungsinitiative an den Stuttgarter Kliniken an. Mit Transparent, Aushängen und Mobivideo wurde der Bogen von den alltäglichen Kämpfen der Krankenhausbeschäftigten zur Notwendigkeit eines revolutionären Umwälzungsprozesses gespannt.

Das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung thematisierte in einem Redebeitrag den Zusammenhang zwischen Flucht und Krieg. Die Initiative Kurdistan Solidarität führte ein Theaterstück vor. Dieses thematisierte die Kooperation zwischen der Türkei und Deutschland bei Rüstung und Repression.

Kultureller Höhepunkt war der Auftritt das Rap-Trios Gypsi Mafia aus Schwäbisch-Gmünd. Die vorwiegend auf serbokroatisch rappende Band sorge für Stimmung auf dem Platz. Über den gesamten Zeitraum hinweg gab es außerdem eine Kinderhüpfburg und verschiedene Spielangebote.

In den Abendstunden fand zudem eine Outingaktion bei dem AfD Lokalpolitiker Ernst Udo Abzieher statt, der die Rechtspopulisten im Bezirksbeirat Stuttgart Süd vertritt. Mit Parolen wie „Nazis raus aus unseren Vierteln“ zogen die AntifaschistInnen vor das Haus in der Frauenstraße 3, wo der rechte Aktivist wohnt.

Auf dem Erwin-Schöttle-Platz wurden derweil verschiedenen Videoclips zu internationalen Kämpfen und den sozialen und politischen Auseinandersetzung in der BRD gezeigt. Im Anschluss an die Kulturkundgebung fand im Linken Zentrum Lilo Herrmann ein Tresen mit Essen, Drinks und DJanes statt.

Am 1. Mai selber beginnen die Aktivitäten um 10 Uhr mit der antikapitalistischen Beteiligung auf der Gewerkschaftsdemo. Die Revolutionäre 1. Mai-Demo beginnt um 11:30 Uhr auf dem Schloßplatz. Im Anschluss findet im Linken Zentrum Lilo Herrmann ab 14:00 ein internationalistisches Fest statt.

 


 

Vergangene Aktionen:

Weitere Informationen und Materialien:

Terminübersicht:

1. Mai in Stuttgart: Infoüberblick

Auch 2017 findet in Stuttgart eine revolutionäre Mobilisierung zum internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse statt: „Let’s make Capitalism History – Für eine klassenlose Gesellschaft“, lautet die Losung. Zu den Aktivitäten am 1. Mai haben wir die wichtigsten Infos zusammengestellt.

#AntikapBlock

 
Verschiedene antikapitalistische Gruppen organisieren seit vielen Jahren einen eigenen Block auf der Gewerkschaftsdemo. Das Motto dieses Jahr: „In den Startlöchern – Kapitalismus überwinden – die solidarische Gesellschaft im Blick“.

Die Gewerkschaftsdemonstration startet um 10 Uhr am Marienplatz im Stuttgarter Süden. Achtung: Die Demo läuft immer sehr pünktlich los. Daher empfiehlt es sich bereits eine halbe Stunde früher da zu sein. Den antikapitalistischen Block erkennt ihr am (einzigen) Lautsprecherwagen auf dem Auftaktkundgebungsplatz. Enden wird die Demonstration des DGB auf dem Marktplatz, wo auch die Abschlusskundgebung der Gewerkschaften stattfinden wird.

#RevDemo

Die Revolutionäre 1. Mai Demo beginnt um 11:30 Uhr auf dem Schlossplatz in der Innenstadt. Den Aufruf der Initiative für einen revolutionären 1. Mai findet ihr auf dem Bündnisblog. Unten findet ihr die verschiedenen Materialien der Bündnispartner verlinkt.

Die Route führt, wie in den Vorjahren auch, in den Stuttgarter Süden. Details zur Route könnt ihr dem unten angehängtem Stadtplan entnehmen. Auf dem Rotebühlplatz wird es eine Zwischenkundgebung geben.

#InternationalistischeFeste

Im Anschluss findet im und vor dem Linken Zentrum Lilo Herrmann – nur zwei Gehminuten vom Endpunkt der Revolutionären Demo entfernt – ein internationalistisches Fest statt.
Dieses Jahr mit dabei: Einheizfront (Ton Steine Scherben-Cover), Buster van Socke (Singer/ Songwriter aus Reutlingen), Freier Chor Stuttgart und ArbeiterInnen Chor Heslach.
Außerdem: Infostände, Theater “Der Fall Erdogan”, Quiz und Essensstände mit veganem Essen.

Auch in Stuttgart Ost findet im selbstverwalteten Stadtteilzentrum Gasparitsch wieder ein 1. Mai Fest statt. Mit Kinderprogramm, Kaffee & Kuchen, Live-Musik mit Felix Schurr, Essen & Getränken, Infoständen, Kurzfilmen, Kurzvorträgen, Musik, einem Stadtteilspaziergang zum Thema Frauenbefreiung und vielem mehr.

#EA

Den ganzen Tag über wird es einen Ermittlungsausschuss (EA) geben. Der EA kümmert sich um Menschen, die in Gewahrsam genommen wurden, dokumentiert dies und kümmert sich um Unterstützung durch AnwältInnen oder das Abholen von der GeSa. Falls ihr Festnahmen beobachtet, ruft an – ebenso wenn ihr selber festgenommen wurdet und wenn ihr wieder frei kommt. Die EA-Nummer: 015205372805

Lasst uns den 1. Mai gebührend begehen und für eine Perspektive jenseits von Unterdrückung, Armut und Krieg auf die Straße gehen!

 


 

Materialien der Bündnisgruppen

Bündnisaufruf | Aufruf von LB² | Aufruf von Zusammen Kämpfen | 1. Mai Zeitung von Perspektive Kommunismus | Sozialistische Betriebszeitung

Aktion Pflege & Mobivideo Pflege | Antifa Mobikundgebung & Mobivideo Antifa | Verteilaktion Metallbetriebe & Mobivideo Metall

Anarchistischer Aufruf von (LB)² zum Revolutionären 1. Mai 2017

Als Anarchist*innen erachten wir größtmögliche Freiheit neben gegenseitiger Unterstützung in Gemeinschaften auf Basis von sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit als einen der zentralen Aspekte des Anarchismus. Die stetige Ausweitung unserer individuellen und gemeinschaftlichen Freiheit in Verbindung mit gemeinschaftlicher Solidarität ist Ziel unseres Handelns als Anarchist*innen.

Die kapitalistische Gesellschaftsordnung und die herrschende Klasse richtet den Grad der individuellen Freiheit nach der kapitalistischen Logik der Gewinnmaximierung aus – zulasten unserer Freiheit als arbeitende Klasse. Und tief in unsere Gesellschaft eingeschriebene Unterdrückungsmechanismen, wie beispielsweise das Patriarchat oder Rassismus, schränken die Handlungsspielräume bestimmter gesellschaftlicher Gruppen und damit von uns allen zusätzlich ein. Denn wie Erich Mühsam 1932 schon schrieb: „Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind“ (In „Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat – Was ist kommunistischer Anarchismus“).

Aktuell beobachten wir jedoch verschärfte Angriffe auf unsere Freiheiten und erkämpften Errungenschaften auf vielen Ebenen:

-In Zeiten der kapitalistischen Krisendynamiken und des steigenden Profitdruckes des Kapitals wachsen die prekären Bedingungen in unseren Lohnarbeitsverhältnissen. Sei es durch schlechte Bezahlung, befristete Arbeitsverträge, Ausweitung der Leiharbeit, steigender Leistungsdruck immer mehr in immer weniger Arbeitszeit zu leisten; sei es durch zunehmende Kontrolle und Sanktionen bei Hartz-IV-Bezug oder der Sprung von (unbezahltem) Praktikum zu Praktikum; oder auch durch die starke Begrenzung des Streikrechts und gewerkschaftlicher Aktivitäten

-wir müssen immer höhere Mieten zahlen, konkurrieren bei der langwierigen Wohnungssuche mit dutzenden Bewerber*innen auf eine (überteuerte) Wohnung; werden aus dem öffentlichen Raum vertrieben, wenn wir nicht konsumieren und in das saubere und aufgewertete Stadtbild passen

-Die zunehmende rechte Gewalt gegen Geflüchtete im Besonderen und allgemein alle, die nicht in ein faschistisches Weltbild passen, soll uns einschüchtern, klein halten oder kaputt machen. Die gleichzeitig immer offener und von immer mehr Menschen vertretene rechte Hetze versucht uns in das enge Korsett einer sogenannten „deutschen Leitkultur“ zu pressen und unsere Vorstellungen von Vielfalt der Lebensentwürfe und des Zusammenlebens zu ersticken

-ein damit einhergehendes gesellschaftliches Zurückfallen in verstaubte Geschlechterrollen und sittlicher Moralvorstellungen, die uns Frauen klare Rollen zuweisen sowie allen Homo-, Trans- oder Intersexuellen unter uns ihre sexuelle Identität und Orientierung abspricht oder in die heteronormative Beziehungsmuster presst

-die religiös motivierte Terrorgefahr von Anhänger*innen des Daesh (sogenannter Islamischer Staat) soll wie ein jederzeit herabfallendes Damoklesschwert über uns schweben um unser Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum zu agieren zu vernichten

-die vermeintlichen „Lösungen“ der Politiker*innen auf diese sehr abstrakte Terrorgefahr stellt einen Generalangriff auf unsere Freiheit und Selbstbestimmung dar: Immer mehr Kameras im öffentlichen Raum, umfassendere Datenspeicherungen, Fußfesseln und Inhaftierung vermeintlicher „Gefährder“ – also potentiell allen dem Staat und der kapitalistischen Ordnung feindlich gegenüberstehenden Menschen, Ausweitung des Einsatzes des deutschen Militärs im Innern – die Liste an Forderungen und schon verabschiedeten Gesetzen wird immer länger und betrifft uns alle.

All diesen gesellschaftlichen Entwicklungen und Angriffe der herrschenden Klasse setzen wir unsere Sehnsucht nach Freiheit, unsere Wut über die gesellschaftlichen Verhältnisse sowie unseren Willen nach Veränderung entgegen: Gemeinsam wollen wir den Anarchismus verwirklichen: Eine Welt, in der jede*r größtmöglichste Freiheit genießen kann. Und gleichzeitig auf Grundlage der freien Vereinbarung und gegenseitigen Hilfe mit anderen Menschen in solidarischen Gemeinschaften leben kann – in der die Bedürfnisse der Menschen statt Profit und Wirtschaftswachstum zählen.

Lasst uns am 1. Mai unsere Ziele und Vorstellungen einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße tragen. Lasst uns am Tag der arbeitenden Klasse – unserem Tag – offensiv die Ideen des Anarchismus verbreiten – für ein Leben, Lieben und Lernen in Freiheit.

Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2017!

11:30 Uhr | Stuttgart | Schloßplatz

Ab 14 Uhr kannst du uns u.a. bei unserem libertären Büchertisch auf dem In­ter­na­tio­na­lis­ti­schen Mai­fest im Linken Zentrum Lilo Herrmann finden

Libertäres Bündnis Ludwigsburg

Betriebszeitung und Mobilisierung zum 1. Mai

Mit einer extra Zeitung wurde Mitte der Woche in Stuttgarter Metallbetrieben zu den 1. Mai Aktivitäten mobilisiert. Neben politischen Grundsatzfragen werden in dem Faltblatt auch betriebliche Themen aufgegriffen. Zusätzlich wurde im Internet ein Mobivideo veröffentlicht, das die Kämpfe in der Metall- und Elektroindustrie thematisiert.

Schwerpunkt der Verteilaktion waren die Daimler Werksteile in Cannstatt, Untertürkheim, Mettingen und Hedelfingen. Zum Schichtwechsel am Dienstagmorgen wurden vor sieben Werkstoren über 2500 Exemplare der Betriebszeitung „Solidarität“ verteilt. Themenschwerpunkte der Publikation waren der 1. Mai als Kampftag der ArbeiterInnenklasse, der Rechtsruck und die fehlende Infrastruktur für die Werktätigen in den Daimlerwerken. Bereits Anfang März wurden am Rande der Daimler Betriebsversammlung Flyer verteilt.

Neben der Verteilaktion fanden in den vergangenen Wochen verschiedene Mobiaktivitäten statt. Zu mehreren Bereichen wurden auch entsprechende Videos veröffentlicht (Pflege | Antifa | Metallindustrie). Am kommenden Samstag findet außerdem eine Kulturkundgebung mit Politprogramm auf dem Erwin-Schöttle-Platz in Stuttgart Heslach statt.

 


Vergangene Aktionen:

Weitere Informationen und Materialien:

Terminübersicht:

1. Mai Stuttgart: Mobivideo Metallindustrie

Antifaschistische Mobikundgebung zum 1. Mai

Am Freitag fand auf dem Stuttgarter Marktplatz eine antifaschistische Kundgebung statt. Mit Reden, Transparenten und einem Infotisch wurde über den aktuellen Rechtsruck in der BRD informiert. Rechte Aktivisten, die eine Ecke weiter Flyer verteilten, mussten sich vom Acker machen. Die Kundgebung fand im Kontext der 1. Mai Mobilisierung statt.

Als Ort für die Mobiaktion wurde der Stuttgarter Marktplatz gewählt. Im angrenzenden Rathaus tagt der Gemeinderat. Hier ist seit 2014 die rechte „Alternative für Deutschland“ vertreten, ebenso wie im wenige hundert Meter entfernten Landtag. In Redebeiträgen wurde auf die Rolle der rechtspopulistischen Partei und die Proteste gegen deren Bundesparteitag am Wochenende in Köln hingewiesen.

Wenige Meter entfernt von der antifaschistischen Kundgebung, an der Ecke Kirchstraße/Stiftstraße verteilten Aktivisten der Partei „Deutsche Mitte“ Flyer. Die rassistische Kleinstpartei fordert in ihrem Programm unter anderem „niedrige Obergrenzen“ und eine „Unterbindung der Masseneinwanderung an den Aussengrenzen“. AntifaschistInnen störten die Verteilaktion, so dass die Rechten ihren Stand einpacken mussten.

Nicht nur in den ausliegenden Publikationen und den Wortbeiträgen wurde der Zusammenhang zwischen dem Rechtsruck und dem Klassenkampf von oben hergestellt: Online wurde zusätzlich ein antifaschistisches Mobivideo veröffentlicht. Die kapitalistischen Verhältnisse basieren auf Ungleichheit und bringen immer wieder Spaltungsmechanismen, wie Rassismus und Nationalismus, hervor.

Im Rahmen der Mobilisierung zum 1. Mai werden die verschiedenen Teilbereiche revolutionärer Politik zusammengeführt. Neben der antifaschistischen Kundgebung fand in der laufenden Woche bereits eine Mobilisierungsaktion an Stuttgarter Kliniken statt.

 


 

Vergangene Aktionen:

Weitere Informationen und Materialien:

Terminübersicht:

1. Mai Stuttgart: Mobivideo Antifa

Mobi-Aktion zum 1. Mai an Stuttgarter Kliniken

In Vorbereitung zum diesjährigen 1. Mai fand heute eine Mobi-Aktion an den Stuttgarter Kliniken Katharinen- und Olgahospital statt. Insgesamt wurden einige Flyer veteilt und ausgelegt und dutzende Plakate auf den Klinikgeländen ausgehängt.  Außerdem wurden die MitarbeiterInnen des größten städtischen Klinikbetriebes mit einem Transparent auf den Tag der ArbeiterInnenklasse aufmerksam gemacht. Parallel zu den Aktionen wurde im Internet ein Mobi-Video, das die Arbeitskämpfe in der Pflege thematisiert, veröffentlicht.

Das  Gesundheitswesen, speziell die Pflegeberufe, sind seit Jahren von einer deutlichen  Verschärfung der Arbeitsbedingungen betroffen. Die Einsparungen im Klinikbetrieb werden vor allem beim Pflegepersonal gemacht.  Gleichzeitig wird erwartet, dass die wachsende Zahl an PatientInnen adäquat versorgt wird, was unter den aktuellen Bedingungen schier unmöglich ist. Das Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus hat schon lange nicht mehr das alleinige Ziel, der Bevölkerung zu dienen: Was hier zählt, sind Profite, oftmals über die Gesundheit von PatientInnen und Personal hinweg!

Die Ursache dieser Arbeits- und Lebensverhältnisse ist das kapitalistische System, in dem wir leben mit dem einzigen Ziel der Profitmaximierung. Zur Überwindung dieser Verhältnisse braucht es eine antikapitalistische Perspektive mit der Vergesellschaftung von Wirtschaft und Bildung.   Aus diesem Grund wenden wir uns in diesem Jahr an die Berufsgruppe der Pflege, um gemeinsam den 1. Mai als Tag der ArbeiterInnenklasse wahrzunehmen und auf die Straße zu gehen!

Arbeitskämpfe in der Pflege organisieren! Für eine revolutionäre Perspektive! Heraus zum 1. Mai!

Termine am 1.Mai:

10:00 Uhr | Antikapitalistischer Block auf der DGB Demo | Marienplatz

11:30 Uhr | Revolutionäre 1.Mai Demo | Schlossplatz